Für vergleichbare Plattform-Engagements siehe Backend-Entwicklung und Startup & MVP Development.

Das Projekt verband eine schnelllebige Kundenoberfläche mit einer Backend-Steuerung auf Operator-Niveau. Dieselbe Plattform musste öffentliche Discovery, authentifizierte Bestellung, Zahlungs- und Refund-Flows, Provider-Katalog-Updates und Admin-Eingriffe unterstützen — ohne dass Upstream-Katalogänderungen kundenseitige Bestellungen beschädigen.
Das Projekt als reinen Storefront oder als Back-Office-Tool zu behandeln, hätte das falsche System produziert. Wir haben es als eine einzige Plattform mit drei klar abgegrenzten Oberflächen modelliert — öffentliche Marketing-Site, authentifiziertes Kunden-Dashboard und Admin-Konsole — die ein gemeinsames kanonisches Service-Register und eine gemeinsame Pricing-Engine teilen.
Wesentliche Risiken:
Wir haben die Plattform um ein einziges kanonisches Service-Register, eine Pricing-Engine mit Override-Funktion auf jeder Ebene und ein Audit-Log für jede zustandsverändernde Aktion herum entworfen — so kann der Betreiber nachvollziehen, was berechnet, erstattet oder geändert wurde und durch wen.
Das System deckt den gesamten Bestell-Lebenszyklus ab — von der öffentlichen Discovery über Zahlung, Erfüllung, Kompensation/Refund bis hin zum Reporting. Drei koordinierte Oberflächen teilen sich ein Backend.

Die Plattform erlaubt dem Betreiber, den Servicekatalog ohne Engineering-Aufwand zu skalieren: neue Provider, neue Services und neue Pricing-Regeln werden über die Admin-Konsole konfiguriert, die kundenseitige Site rendert die betroffenen Seiten beim nächsten Request neu.

Backend — Java mit Spring Boot, PostgreSQL, Redis und einer Job-Queue für asynchronen Provider-Sync, Refund-Verarbeitung und Order-Polling. Strikt typisierte REST-API mit rollenbasiertem Zugriff, durchgesetzt auf Controller-Ebene; Audit-Interceptors pro Endpoint erfassen jeden zustandsverändernden Aufruf. Frontend — Next.js, React und TypeScript über Marketing-Site, Dashboard und Admin-Konsole hinweg. Server-gerenderte Marketing-Seiten für SEO; authentifizierte Dashboard- und Admin-Flows für operative Live-Daten. Die Admin-Konsole ist ein eigenständiges Route-Segment hinter einem Authentifizierungs-Guard. Katalog & Pricing — ein einziges kanonisches Register bildet jeden Upstream-Provider-Service auf ein (Plattform, Service-Art, Plan)-Tupel ab. Die Pricing-Engine akzeptiert globalen Markup, service-spezifische Overrides, Festpreis-Pakete und Bundle-Multiplikatoren; Quotes werden serverseitig berechnet und vor der Anzeige im Checkout signiert, sodass Manipulationen auf Client-Seite nicht zu einer Diskrepanz mit der tatsächlichen Belastung führen können.
Die Plattform entscheidet nicht über die rechtlichen oder geschäftspolitischen Pflichten des Betreibers. Stattdessen liefert sie technische Steuerungselemente, die operative Entscheidungen konfigurierbar und überprüfbar machen:
So bleiben operative Regeln im Admin-System sichtbar, statt sie in hartkodierter Geschäftslogik zu verstecken.

Ein kanonisches Service-Register bildet Upstream-Provider-Datensätze auf ein einheitliches internes Modell ab. Der Provider-Sync-Layer verarbeitet einen Upstream-Katalog, der wöchentlich driftet — Services werden umbenannt, abgekündigt, neu bepreist oder in neue Varianten gespalten. Ein deterministischer Matcher bildet jede Upstream-Position über ein parametrisierbares Regelwerk auf (Plattform, Service-Art, Plan) ab, sodass ein großer Teil der routinemäßigen Katalogänderungen ohne manuelle Eingriffe durchläuft; nur Edge Cases landen in der Admin-Review-Queue. Die Pricing-Engine trennt Provider-Kosten vom Kundenpreis und unterstützt Overrides auf globaler, Kategorie-, Service- und Bundle-Ebene. Quotes werden serverseitig berechnet und vor dem Checkout signiert, sodass der dem Kunden angezeigte Preis dem belasteten Betrag entspricht. Die Admin-Konsole ist auf nachhaltigen Operator-Einsatz ausgelegt: durchsuchbarer Katalog mit über 1.200 Service-Datensätzen, tastatur-freundliche Modals für Pricing- und Guthaben-Anpassungen, optimistic UI für risikoarme Aktionen und ein expliziter Bestätigungsdialog für alles, was Geld oder Status bewegt.
Es handelte sich um eine Single-Vendor-Lieferung: vom initialen Scoping über Architektur, vollständige Implementierung, Infrastruktur-Setup bis hin zur Übergabe an den Betreiber. Wir präsentieren diesen Case als Engineering-Portfolio-Stück — um zu illustrieren, wie wir Multi-Surface-SaaS-Produkte strukturieren, Operator-Anliegen von der Produktoberfläche trennen und Backend-Primitive entwerfen, die es Operatoren ermöglichen, Upstream-Veränderungen aufzufangen, ohne das kundenseitige Erlebnis zu beeinträchtigen.

Der Auftraggeber ist mit einer einzigen verbundenen Plattform live gegangen, die öffentliche Discovery, Kunden-Bestellung und tägliche Operator-Workflows abdeckt. Der Betreiber kann Katalogänderungen, Pricing-Regeln, Nutzer, Bestellungen, Zahlungen und Refund-Workflows jetzt aus der Admin-Konsole steuern — ohne Entwickler-Beteiligung für routinemäßige Katalog- und Preisanpassungen. Für H-Studio zeigt der Case, wie wir Multi-Surface-SaaS-Produkte angehen: ein kanonisches Modell, koordinierte Kunden-/Admin-Oberflächen und nachvollziehbare Zustandswechsel über den gesamten Bestell-Lebenszyklus. Projekt-Hinweis Die Plattform wird von einem externen Auftraggeber unter einer eigenständigen Marke betrieben. H-Studio hat die vom Auftraggeber spezifizierte technische Infrastruktur geliefert; Geschäftsbetrieb, plattformseitige Policy-Pflichten, Anforderungen der Zahlungsdienstleister und marktspezifische rechtliche Verantwortlichkeiten verbleiben beim Betreiber. Die Screenshots wurden in einer Staging-Umgebung mit Mock-Daten aufgenommen. Drittplattform-Namen, soweit sichtbar, sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.
Ausgewählte Ansichten aus Editor, Workflows, Analytics und Operations.



















































