Ein kleiner Berlin-Stadtführer, den wir für uns selbst gebaut haben — und für Freund:innen, Auftragnehmer:innen und neue Kolleg:innen, die in die Stadt ziehen. Die Studio-Initiative zeigt, wie wir lokale Kenntnis, sorgfältige Auswahl und zurückhaltendes Produktdesign verbinden. Keine Alternative zu großen Reiseportalen, sondern ein bewusst schmaler, handkuratierter Begleiter für eine Stadt, in der wir leben.
Ein selbstinitiiertes, selbstfinanziertes Projekt — in Studiostunden gebaut, nicht im Rahmen eines Briefings.
Berlin ist unsere Heimatstadt, und alle paar Monate zieht jemand her, den wir mögen: ein:e Freund:in, ein:e Auftragnehmer:in, ein:e neue:r Kolleg:in. Ihnen eine Liste aus Notes-App-Screenshots zu schicken fühlte sich falsch an. Also haben wir einen kleinen Stadtführer gebaut, der die Orte enthält, die wir wirklich empfehlen würden — ruhige Stunden, späte Bibliotheken, Badestellen, langsames Essen, abseits der Touristenpfade — mit einer ruhigen Oberfläche, die nicht schreit.
Was er sein soll:
Wir veröffentlichen den Guide als selbstinitiiertes Studio-Projekt — als Einblick in unsere Produkt- und Gestaltungsarbeit, nicht als bezahlte Kundenreferenz.
Die meisten Stadtführer versuchen, allen alles zu sein. Wir wollten das Gegenteil: Ein kurzer, eigensinniger Guide, der sich wie die annotierte Karte einer Freundin anfühlt, nicht wie ein Verzeichnis. Keine bezahlten Einträge, keine Werbeplätze, keine Affiliate-Links, kein algorithmisches Ranking — nur Orte, die das Team wirklich mag. Deshalb haben wir uns ein paar Regeln gesetzt. Der Guide soll:

Ein leichtes technisches Setup, passend zu einem kleinen, sich langsam ändernden Guide. Gebaut mit Next.js und Edge-Caching, dazu ein kleines Supabase-Backend für:
Ein paar ruhige Integrationen: • Kartenkacheln für Navigation und Fußwege • Anonyme, datenschutzfreundliche Analytics — keine personenbezogenen Identifikatoren • Lokaler Offline-Cache — der Guide funktioniert auch ohne Signal, was in dieser Stadt zählt
Jeder Eintrag wird vom Team hinzugefügt. Keine Bots, keine Scraper, keine Massenimporte. Jeder Ort hat:
Rund 80 handverlesene Orte in 6 Bezirken, jährlich vom Team überprüft.
Die Oberfläche soll sich wie ein kleines Druckobjekt anfühlen — ruhig, typografisch, leicht wieder wegzulegen:
Er liest sich eher wie ein Zine als wie eine Stadt-App — langsam, überlegt, Berlin-verliebt.

Der Guide bleibt bewusst klein. Keine Werbung, keine Affiliate-Links, keine bezahlten Einträge. Wir nutzen ihn selbst, wenn Freund:innen, Auftragnehmer:innen oder neue Kolleg:innen in der Stadt landen — und wir freuen uns, wenn ihn andere nützlich finden.
Mobile: Next.js · React
Backend: Supabase (klein, überwiegend lesend)
Analytics: Anonym, datenschutzfreundlich
Maps: Leichte Kartenkacheln
Auth: Optionales Apple-/Google-Login
Deployment: Edge-gecached, offline-tauglich