Industrie & Engineering
Industrie & Engineering

Software für Industrie & Engineering

Software für Unternehmen, die physische Produkte bauen. Hersteller, Maschinen- und Anlagenbauer, mechanische und interdisziplinäre Ingenieurbüros — Betriebe, in denen ein Produkt kein SKU ist, sondern ein Konfigurationsbaum, in denen ein Angebot von zwölf PDFs abhängt und in denen Kunden denselben Katalog in vier Sprachen mit revisionssicheren Spezifikationen erwarten. Wir entwickeln Plattformen, die diese Komplexität bewahren — statt sie in Tabellen und PDFs zu glätten. Architecture-first, mehrsprachig per Default, integrationsfähig — und kompatibel mit den ERP-, PLM- und Dokumentensystemen, die bereits im Einsatz sind.

Einstiegspunkt

Wo wir typischerweise einsteigen

Die meisten Industrie-Projekte beginnen am gleichen Reibungspunkt: eine Website, die das Produkt nicht mehr abbildet, ein Katalog verteilt auf Excel, PIM und PDF, ein Angebotsprozess, der in drei Postfächern lebt. Wir bauen die digitale Oberfläche um die tatsächliche Engineering-Realität herum — nicht um Marketing-Annahmen.

Was wir bauen

Was wir bauen

01

B2B-Plattformen für Hersteller

Öffentliche Plattformen für industrielle Hersteller — mehrsprachige Produktkataloge, strukturierte technische Dokumentation, Lead- und Anfrage-Flows integriert in ERP und Vertriebsprozesse. Ausgelegt auf tiefe Produkthierarchien (Serie → Variante → Konfiguration → Datenblatt), die unter SEO- und Übersetzungslast nicht zerbrechen.

02

Equipment- & OEM-Kataloge

Mehrsprachige Kataloge und Spezifikationspakete für Maschinen- und Anlagenbauer. Versionierte Datenblätter, kontrollierte Dokumentenausgabe, händler- und länderspezifische Logik, ein Content-Modell, das zehn Jahre Produktevolution überlebt — mit kontrollierter Evolution der Produktstrukturen und Rückwärtskompatibilität.

03

Konfiguratoren & Quote-Engines

Produktkonfiguratoren für Engineered-to-Order-Geschäfte — Regeln, Abhängigkeiten, Validierung, CAD- und Spec-Output, Übergabe an Vertrieb und ERP. Der Konfigurator ist kein Formular, sondern ein eingeschränktes Modell Ihres Produkts mit deterministischen Outputs und Integration in ERP- und Produktions-Workflows. Wir entwickeln ihn auch so.

04

Plattformen für Ingenieurbüros & Projektportfolios

Interne und kundenseitige Plattformen für interdisziplinäre Ingenieurbüros und Beratungen — Projektportfolios, Governance- und Compliance-Workflows, strukturierte Lieferobjekte, kontrollierte Zugriffe für Kunden und Partner.

Wo es bricht

Wo Industrieplattformen brechen

Industrielle Software scheitert in Mustern, die sich quer durch Maschinenbau, OEMs und Ingenieurbüros wiederholen. Diese fünf sehen wir am ersten Tag.

01

Produktdaten verteilt über ERP, PIM und Dokumente

Jedes System hält eine eigene Version einer Serie. Der Katalog sagt das eine, das PDF-Datenblatt etwas anderes, die ERP-Konfiguration ein drittes. Kundenseitige Outputs sind inkonsistent — und es fällt auf.

02

Konfiguratoren als Formulare gebaut

Ohne Regeln, Abhängigkeiten oder Validierung erzeugt ein Konfigurator ungültige oder nicht baubare Produkte. Vertrieb akzeptiert; Engineering lehnt ab; der Kunde wartet.

03

Keine Versionskontrolle für technische Inhalte

Veraltete Datenblätter und Spezifikationen erreichen Kunden, weil das gesteuerte Dokument nie zur Website kam. Interne Entwürfe überschreiben Freigaben; Revisionen werden aus E-Mails rekonstruiert.

04

Manuelle Quoting-Workflows

Angebote laufen durch drei Postfächer, zwei Tabellen und einen CAD-Viewer. Deals gehen verloren oder werden verzögert; dieselbe Konfiguration bekommt je nach Bearbeiter einen anderen Preis.

05

Mehrsprachiger Content ohne Struktur

Übersetzungen nachträglich angeflanscht, kein Translation Memory, keine Revisionsverknüpfung. Vier Sprachen pflegen heißt vier Sites neu schreiben — und Inkonsistenzen werden dauerhaft.

Engineering-Prinzipien

Engineering-Prinzipien, die für alle vier gelten

  • Mehrsprachigkeit als Architekturentscheidung — kein Plugin.
  • Produktdaten einmal modelliert — über Katalog, Konfigurator und Dokumentation hinweg wiederverwendet.
  • Klare Systemgrenzen zwischen ERP, Plattform-Layer und kundenseitigen Oberflächen.
  • Dokumentensteuerung mit Revisionen, Freigaben und Audit Trail.
  • Integration-first: SAP, Microsoft Dynamics, abas, PLM, PIM, CRM.
  • Lange Content-Lebenszyklen — das System bleibt über Jahre konsistent.
  • DSGVO-konforme Datenflüsse, EU-Hosting wo erforderlich.
Typische Kunden

Typische Kunden

Deutsche und europäische Mittelstandshersteller, Maschinen- und Anlagenbauer (Mechanik, Verfahrenstechnik, Verpackung, Messtechnik), Planungs- und Ingenieurbüros. Unternehmen, in denen Produktkomplexität den Vertriebsprozess prägt — nicht Marketing-Seiten. Häufig modernisieren sie bestehende Systeme, statt bei null zu starten — siehe auch Mittelstand-Modernisierung.

Häufige Fragen

Antworten zu Industrieplattformen

Wir haben bereits ein ERP und PIM. Brauchen wir eine weitere Plattform?

Die Plattform, die wir bauen, liegt vor Ihrem ERP und PIM, nicht darüber. Das ERP hält die Wahrheit für Aufträge und Bestände, das PIM die Produktdaten, unsere Schicht ist die kundenseitige und integrative Oberfläche — mehrsprachiger Katalog, Konfigurator, Quote-Engine, Dokumentenausgabe. Ziel ist Erweiterung, kein Ersatz.

Kann ein Konfigurator Engineered-to-Order-Produkte mit hunderten Varianten abbilden?

Ja — genau für diesen Fall entwerfen wir. Der Konfigurator ist ein eingeschränktes Modell mit Regeln, Abhängigkeiten und Validierung, kein langes Formular. Er erzeugt strukturierten Output (CAD-Attribute, Stückliste, Datenblatt, Angebot), der von ERP und Vertriebssystemen konsumierbar ist.

Wie wird mehrsprachiger Content für technische Produkte gehandhabt?

Mehrsprachigkeit ist eine Architekturentscheidung ab Tag eins. Translation Memory, Fallback-Regeln, lokalspezifische Einheiten und Vorschriften, Übersetzungs-Workflows, die Revisionen auf Datenblättern erhalten. Wir setzen Übersetzung nicht nachträglich auf ein einsprachiges System auf.

Wie funktionieren Dokumentensteuerung und Revisionen?

Jedes gesteuerte Dokument — Datenblatt, Zertifikat, Handbuch — hat Version, Freigabestatus und Audit Trail. Händler und Kunden sehen immer die freigegebene Version; interne Teams arbeiten parallel an Entwürfen, ohne die öffentliche Oberfläche zu brechen.

Wie lange dauert ein typisches Industrieplattform-Projekt?

Nach dem 5-tägigen Architecture Sprint liegt das erste produktive Release meist bei 3–5 Monaten. Phasenweiser Rollout — öffentlicher Katalog zuerst, Konfigurator und Angebot danach, tiefere ERP-Integration zuletzt — ist Standard für Mittelstandskunden, damit der Betrieb durchgehend läuft.

Architecture Sprint

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