09 Mar 2025
Künstliche Intelligenz wird in Europa erstmals eigenständig reguliert.
Mit dem EU Artificial Intelligence Act (AI Act) hat die Europäische Union einen umfassenden Rechtsrahmen geschaffen, der den Einsatz von KI-Systemen gezielt steuert. Betroffen sind nicht nur Entwickler, sondern auch Unternehmen, die KI einsetzen, integrieren oder vertreiben.
Dieser Beitrag gibt einen Überblick:
Dies stellt keine Rechtsberatung dar.
KI beeinflusst zunehmend sensible Entscheidungen — von Kreditvergaben bis zur Personalwahl.
Bestehende Gesetze deckten diese Risiken nur teilweise ab.
Der AI Act soll:
Der AI Act unterscheidet vier Risikoklassen:
Bestimmte Anwendungen sind verboten, etwa:
Diese Systeme sind erlaubt, aber streng reguliert.
Typische Bereiche:
Pflichten umfassen u.a.:
Hier gelten Transparenzpflichten, z.B. bei Chatbots.
Der Großteil aller KI-Anwendungen bleibt unreguliert.
Der AI Act gilt für:
Entscheidend ist der Einsatzort, nicht der Firmensitz.
Compliance betrifft nicht nur Juristen, sondern auch Technik und Produktentwicklung.
Betroffene Bereiche:
Diese Aspekte beeinflussen Architekturentscheidungen frühzeitig.
Bestimmte KI-Entscheidungen müssen:
Das bedeutet keine Offenlegung von Quellcode, aber klare Beschreibung von Zweck, Grenzen und Funktionsweise.
Viele internationale Unternehmen orientieren sich an EU-Standards als Referenz.
Sinnvolle erste Schritte:
Frühe Vorbereitung senkt spätere Anpassungskosten.
Der AI Act verbietet keine KI pauschal.
Er reguliert konkrete Risikobereiche.
Überreaktionen können Innovation bremsen — genau wie Ignorieren der Vorgaben.
Der AI Act schafft klare Regeln für KI in Europa.
Unternehmen, die regulatorische Anforderungen früh in Architektur und Prozesse integrieren, sichern sich langfristig Handlungsspielraum und Marktzugang.
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Keine Sorge, wir spammen nicht
Anna Hartung
Anna Hartung
Anna Hartung
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