Ähnliche Domainnamen sind normal und meist unproblematisch. Erfahre, wann du dir Sorgen machen solltest und was Markenautorität wirklich aufbaut.
Viele Gründer erleben irgendwann diesen Moment:
„Es gibt andere Unternehmen mit fast demselben Domainnamen wie wir."
Gleicher Name, andere TLD. Oder gleiche Wörter, leicht anders angeordnet. Oder ein ähnlicher Name in einem anderen Land.
Die erste Reaktion ist oft Unsicherheit:
Schauen wir nüchtern drauf.
Kurze, saubere, verständliche Domainnamen sind:
Wenn deine Domain:
dann ist es normal, dass andere auf denselben Namen gekommen sind.
Das Internet ist global. Markenexistenz ist kontextabhängig.
Google, Nutzer und Rechtssysteme betrachten Domains nicht isoliert.
Relevant sind:
Wenn:
seid ihr keine echten Wettbewerber, selbst bei Namensüberschneidung.
Ein verbreiteter Mythos:
„Google verwechselt Domains mit gleichem Namen."
In der Praxis:
Solange:
ist der SEO-Effekt minimal bis null.
Es gibt Ausnahmen:
Das kann führen zu:
Nicht automatisch kritisch — aber beobachten.
Wenn:
kann rechtliches Risiko bestehen — unabhängig von der Domain.
Selten, aber relevant:
Das ist kein Wettbewerb, sondern Missbrauch.
Domains sind überbewertet.
Stärker wirken:
Eine starke Marke funktioniert auch mit einer mittelmäßigen Domain. Eine schwache Marke nicht einmal mit der perfekten.
Andere mit gleichem Namen zu finden ist oft ein gutes Zeichen.
Es bedeutet:
Völlig einzigartige Namen sind nicht automatisch besser.
In den meisten Fällen reicht das völlig aus.
Ähnliche Domains sind kein Drama. Sie sind Teil eines globalen Internets.
Marken entstehen durch Vertrauen, Klarheit und Wiederholung — nicht durch absolute Namensexklusivität.
Wenn Nutzer euch erkennen, ist die Domain nur noch ein Detail.