Die Warnung wirkt dramatisch, ist aber meist ein Nebenprodukt moderner, komponentenbasierter HTML-Strukturen. Relevant sind Intent, Rendering und inhaltliche Tiefe - nicht ein Ratio-Wert.
Die Semrush-Warnung "Low text-to-HTML ratio" sorgt bei modernen Websites auf Basis von Next.js oder React haeufig fuer Verunsicherung.
Technisch beschreibt diese Kennzahl das Verhaeltnis zwischen sichtbarem Text und der gesamten HTML-Struktur einer Seite. Ein niedriger Wert bedeutet, dass viel Markup, Layout-Struktur, Skripte oder Komponenten im Verhaeltnis zum reinen Text vorhanden sind.
Diese Metrik stammt aus der Zeit klassischer HTML-Websites. Bei heutigen komponentenbasierten Architekturen schlaegt sie sehr oft an - auch bei technisch sauberen und erfolgreichen Seiten.
Entscheidend ist daher nicht der Wert selbst, sondern ob die Seite ihren Zweck erfuellt und korrekt gerendert sowie indexiert wird.
In vielen Faellen kann diese Warnung ignoriert werden.
Typische Beispiele:
Google nutzt dieses Verhaeltnis nicht als Rankingfaktor. Relevant sind stattdessen:
Ein niedriger Wert allein schadet nicht.
Problematisch wird es nur in Kombination mit anderen Signalen.
Handlungsbedarf besteht, wenn:
Dann ist nicht das Verhaeltnis das Problem - sondern der fehlende Inhalt.
Das Text-HTML-Verhaeltnis wirkt nicht direkt auf Rankings.
Indirekt kann mangelnder oder schlecht gerenderter Inhalt jedoch:
Google bewertet Seiten nach Nutzen, nicht nach Kennzahlen.
Wir stellen nicht die Frage "Wie erhoehen wir den Textanteil?", sondern:
Nur wenn die Antwort negativ ausfaellt, empfehlen wir gezielte Erweiterungen.
Text "fuer SEO" ohne Mehrwert vermeiden wir bewusst.
Ein niedriges Text-zu-HTML-Verhaeltnis ist kein SEO-Problem an sich.
Bei modernen Next.js-Websites ist es lediglich ein Hinweis, kein Fix-To-Do. Entscheidend sind Struktur, Inhalt, Rendering und Performance.
Qualitaet zuerst - Metriken folgen.