JS/CSS zu gross: Wie Bundle-Groesse Core Web Vitals beeinflusst - und SEO indirekt

Die Semrush-Warnung ist kein Textproblem, sondern ein Performance-Signal. Grosse Bundles schaden Core Web Vitals, UX und damit auch SEO.

"JS/CSS zu gross"

Wie Bundle-Groesse Core Web Vitals beeinflusst - und SEO indirekt

Was die Warnung wirklich bedeutet

Die Semrush-Warnung "JS/CSS too large" ist kein Content- oder Textproblem. Sie weist auf ein Performance- und Bundle-Groessenproblem hin.

Konkret bedeutet sie:

  • Zu viel JavaScript oder CSS wird beim initialen Seitenaufruf geladen.
  • Zu viel Code liegt im kritischen Rendering-Pfad.
  • Browser muessen grosse Dateien laden, parsen und ausfuehren, bevor die Seite interaktiv wird.

Gerade bei Next.js- und React-Projekten ist das ein haeufiges, aber loesbares Thema.


Warum Semrush das meldet

Semrush erkennt:

  • grosse JS-Bundles,
  • schwere CSS-Dateien,
  • langsame Ladeabfolgen.

Google bewertet Bundle-Groesse nicht direkt, aber sie wirkt sich stark auf Core Web Vitals aus:

  • LCP leidet bei blockierendem JavaScript.
  • INP verschlechtert sich durch lange Script-Ausfuehrung.
  • CLS steigt bei schlecht geladenem CSS.

Diese Metriken beeinflussen Nutzererlebnis, Conversion und indirekt SEO.


Der Zusammenhang mit SEO

Grosse Bundles senken Rankings nicht direkt.

Aber sie:

  • verschlechtern Ladezeiten,
  • erhoehen Absprungraten,
  • reduzieren Interaktion,
  • erschweren Crawling bei grossen Seiten.

Google bevorzugt schnelle, stabile und reaktionsfaehige Seiten - besonders im Wettbewerb.


Typische Ursachen bei Next.js

In der Praxis sehen wir meist:

  • globale Layouts mit zu viel Logik,
  • Animationsbibliotheken im Initial Load,
  • ueberladene Header/Footer,
  • ungenutztes oder globales CSS,
  • zu viel Client-Side Rendering.

Unser Vorgehen in Audits

Statt pauschal zu "optimieren", gehen wir gezielt vor:

1. Bundle-Analyse

2. Reduktion des Initial Bundles

3. Dynamic Imports

4. Ueberarbeitung gemeinsamer Komponenten

5. CSS-Bereinigung

Ziel ist Kontrolle, nicht Verzicht.


Was wir bewusst vermeiden

  • blindes Entfernen von JS,
  • Score-Optimierung ohne UX-Fokus,
  • Ignorieren von Entry Pages,
  • Ueberbewertung von Tool-Warnungen.

Ergebnis richtiger Optimierung

  • bessere Core Web Vitals,
  • schnellere mobile UX,
  • stabileres Crawling,
  • hoehere Conversion,
  • weniger falsche SEO-Alarme.

Fazit

"JS/CSS too large" ist kein SEO-Fehler, sondern ein Architektur-Hinweis.

Richtig adressiert, verbessert er Performance, Nutzererlebnis und SEO - nachhaltig und ohne Designverluste.