Wie wir ein Core-Web-Vitals-Audit durchfuehren
Von Lighthouse-Scores zu echten Nutzerdaten
Warum viele CWV-Audits scheitern
Viele Websites bestehen Core Web Vitals formal - fuehlen sich aber trotzdem langsam oder instabil an.
Andere schneiden in Lighthouse schlecht ab, funktionieren jedoch gut fuer echte Nutzer.
Der Grund:
Core Web Vitals messen Nutzererlebnis, keine Tools.
Ein serioeses Audit darf sich nicht auf einen Score verlassen.
Was Core Web Vitals wirklich messen
- LCP: Sichtbarkeit des Hauptinhalts
- INP: Reaktionsfaehigkeit
- CLS: Visuelle Stabilitaet
Es geht nicht um Geschwindigkeit an sich, sondern um Wahrnehmung.
Warum Lighthouse allein nicht reicht
Lighthouse liefert Labordaten:
- simuliert,
- isoliert,
- nicht repraesentativ.
Es zeigt Ursachen, aber nicht Realitaet.
Schritt 1: Kontext verstehen
Wir klaeren:
- relevante Seiten,
- geschaeftliche Ziele,
- Zielgeraete und Regionen.
Ohne Kontext keine sinnvolle Optimierung.
Schritt 2: Real-User-Data analysieren
Wir nutzen:
- Google Search Console,
- CrUX,
- GA4 (wo sinnvoll).
So sehen wir:
- echte Probleme,
- echte Nutzer,
- echte Auswirkungen.
Schritt 3: Muster erkennen
CWV-Probleme sind fast immer:
- layout- oder komponentenbedingt,
- nicht seitenbezogen.
Schritt 4: Lab-Analyse gezielt einsetzen
Lighthouse & Co. erklaeren:
- warum ein Problem entsteht,
- nicht wie wichtig es ist.
Schritt 5: Ursachen sauber zuordnen
Typische Ursachen:
- grosse Bundles,
- Fonts/Images zu spaet,
- Third-Party-Scripts,
- Hydration-Delays,
- instabile Layouts.
Schritt 6: Realistisch priorisieren
Wir optimieren:
- dort, wo Nutzer betroffen sind,
- dort, wo SEO relevant ist,
- mit kalkulierbarem Risiko.
Perfekte Scores sind kein Ziel.
Schritt 7: Validieren
Erfolg messen wir:
- ueber Zeit,
- ueber Geraete,
- ueber reale Nutzer.
Fazit
Ein gutes Core-Web-Vitals-Audit:
- beginnt mit Nutzerdaten,
- kombiniert Analyseebenen,
- priorisiert Wirkung.
Tools helfen - aber Methode entscheidet.